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Die aktuelle Energiepreis-Krise in Kürze

Die Invasion Russlands in die Ukraine hat eine Energiekrise ausgelöst, die zeigt, welch wichtige Rolle erneuerbare Energien für Europa spielen, um geopolitisch und energetisch unabhängig zu bleiben. 

In diesem Artikel beantworten wir folgende Fragen: 

  • Warum steigen die Energiepreise?  
  • Welche Auswirkungen haben die steigenden Energiepreise auf die Wirtschaft und den Aktienmarkt?
  • Was ist die Lösung?
  • Wie kannst Du mit Deinem Inyova-Portfolio in nachhaltige Energie investieren? 

Warum steigen die Energiepreise?

Seit Jahresbeginn sind die Rohstoffpreise in die Höhe geschossen – insbesondere Öl- und Gaspreise. Der Ölpreis ist um mehr als 50 % gestiegen, der Erdgaspreis hat sich nahezu verdoppelt.

Aufgrund der Invasion Russlands in die Ukraine kam es zu einer Verknappung der Öl- und Gasversorgung, die wiederum zu einer drastischen Preiserhöhung geführt hat. Russland ist der zweitgrößte Erdgas- und der drittgrößte Ölproduzent (17 % bzw. 12 % der weltweiten Fördermenge)

Die Verknappung ist hauptsächlich auf die Sanktionen zurückzuführen, die gegen Russland verhängt wurden. Als Beispiele: der SWIFT-Ausschluss, Embargos von Ländern wie den USA und der Importstopp von russischem Öl durch Großbritannien und Unternehmen wie Shell, BP und Exxon Mobile. 

Auch für Europa steht ein Importstopp für russisches Öl und Gas im Raum, wodurch die Preise noch weiter in die Höhe getrieben werden. 

Welche Auswirkungen haben die steigenden Energiepreise auf die Wirtschaft und den Aktienmarkt?

Energie spielt eine wichtige Rolle in der Warenproduktion. Die meisten Unternehmen sind bei der Produktion ihrer Güter auf Energie angewiesen. Ein Anstieg der Energiepreise beeinflusst somit die Produktionsleistung, Frachtkosten und Rentabilität von Unternehmen und lässt auch die Preise für Verbraucher*innen steigen. 

Hohe Energiepreise sind außerdem mitverantwortlich für eine steigende Inflation, also den Anstieg des Preisniveaus bei gleichzeitigem Kaufkraftverlust des Geldes. Eine steigende Inflationsrate hat negative Auswirkungen auf die Wirtschaft: Da Konsument*innen mehr Geld für die Energieversorgung ausgeben müssen, reduzieren sie ihre Ausgaben in anderen Bereichen, wie für Restaurant- und Kinobesuche. 

Zudem tritt der Energiepreisschock zu einem Zeitpunkt ein, an dem die Inflationsrate bereits aufgrund von erhöhten Konsumausgaben und den derzeitigen Problemen in den Lieferketten, ausgelöst durch die Pandemie, erhöht ist.

Um einer länger anhaltenden hohen Inflation entgegenzuwirken, könnten die Zentralbanken den Leitzins anheben – so wie es die US-Notenbank Fed kürzlich gemacht hat. Eine Zinssatzerhöhung führt dazu, dass Kredite für den Hauskauf, die Unternehmensgründung oder -finanzierung steigen, was sich wiederum negativ auf die Konjunktur auswirkt und diese weiter ausbremst.

Was ist die Lösung?

Grundsätzlich zeigt uns die Energiekrise, dass wir zu stark von fossilen Brennstoffen und deren Zulieferern abhängig sind. Ein früherer Schritt hin zu erneuerbaren Energien und weg von der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen hätte den durch die jüngsten Ereignisse ausgelösten wirtschaftlichen Schock erheblich eindämmen können.

Kurz- bis mittelfristig gesehen werden die Energiepreise voraussichtlich auf einem hohen Niveau bleiben. Um die negativen Auswirkungen auf die Konsument*innen abzumildern, denken einige Staaten bereits über Subventionen und andere Unterstützungsmöglichkeiten wie Prämien- und Bonussysteme nach.

Für die unmittelbare Zukunft bedeutet dies, dass Staaten womöglich ihre nicht nachhaltige Energieproduktion ankurbeln werden, indem sie die Förderung von fossilen Brennstoffen hochfahren oder unsaubere Energiequellen reaktivieren/ausweiten.

Mittel- bis langfristig ist jedoch klar, dass Europa durch verstärkte Investitionen in erneuerbare Energien energieunabhängig werden muss, um so auch die Angriffsfläche für externe Bedrohungen zu verkleinern.

Wie kannst Du mit Deinem Inyova-Portfolio in nachhaltige Energie investieren? 

Inyova-Portfolios sind über verschiedene Branchen und Länder breit diversifiziert und haben sehr geringe bis gar keine Berührungspunkte mit fossilen Brennstoffen und Russland. Somit können sie globalen Krisen und Konjunkturschocks wie der aktuellen Energiepreis-Krise standhalten. 

Mit Inyova ist es außerdem möglich, direkt in zukunftsweisende Technologien wie erneuerbare Energie, Null-Emissions-Verkehr und Energiesparlösungen zu investieren. Vestas Wind Systems A/S ist beispielsweise einer der größten Windenergieerzeuger weltweit und hat bereits Windräder mit einer Gesamtleistung von über 150 GW in 85 Ländern aufgebaut. Bei regulärer Leistungsfähigkeit kann der Konsum von über 250 Mio. Barrel Öl pro Jahr eingespart werden. 

Unternehmen, die sauberen Wasserstoff erzeugen und Lösungen für Null-Emissions-Brennstoffzellentechnologien anbieten, können unsere Abhängigkeit von Benzin, Diesel, Gas und Kerosin stark verringern. Plug Power Inc ist ein Vorreiter in diesem Bereich. Das Unternehmen stellt Alternativen für fossilfreien Transport vom Straßenverkehr bis zur Luft- und Raumfahrt bereit.  

Dennoch ist die grünste Energie immer noch die, die wir nicht verbrauchen. Energiespartechnologien gehören letztendlich zu den besten Lösungen für die Klimakrise und für den Weg raus aus der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Nibe Industrier AB hat verschiedene Energiesparlösungen im Angebot, z. B. hocheffiziente Wärmepumpen, die sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen eingesetzt werden können und thermische Energie aus dem Boden nutzen.

Ob aus politischen, ökologischen oder wirtschaftlichen Gründen – es ist unbedingt notwendig, dass weltweit in einem viel schnelleren Tempo auf nachhaltige Energie umgestiegen wird. Mit Inyova kann jede*r in eine bessere Zukunft investieren.

Bei Fragen kannst Du unser Customer Success Team anrufen unter +49 69 120 01237.

Wir helfen Dir gerne weiter!

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